Beispiel 2

Beispiele für die kunsttherapeutische Arbeit

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Anorexia nervosa / Adipositas / Bulimie

Die Problematik der Essstörungen ist sehr komplex und teilweise auch verknüpft mit anderen psychischen Störungen wie selbstverletzendem Verhalten. Die Kunsttherapie kann helfen, sich selbst und seine Gefühl besser kennenzulernen und dadurch neue Perspektiven zu entdecken. Eine Möglichkeit der Kunsttherapie ist das Arbeiten mit dem eigenen Körperbild.

Kindesverlust

Kindesverlust

Nach dem pränatalen Verlust eines Kindes durch Fehlgeburt oder Totgeburt auftretende Trauersymptome sind zu erwarten. Eine Fehlgeburt mag aber auch Jahre zurückliegen, dennoch sind Schmerz, Schock und Gefühle von Wut oder Neid nicht vergessen. Frauen und Männern haben in der Kunsttherapie die Möglichkeit, sich mit ihrem persönlichen Umgang mit der erlittenen Fehlgeburt gestalterisch auseinanderzusetzen.

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Demenz

Die Kunsttherapie erreicht Demenz-Patienten auf der emotionalen Ebene. Sie arbeitet auf der non-verbalen Ebene mit dem Medium Bild als "Übergangsobjekt". Sie hat viele Mittel, Demenz-Kranke zu beruhigen, zu motivieren und Ressourcen zu entdecken. Das Selbstvertrauen der Kranken wird gestärkt. Dadurch verhindert Kunsttherapie, dass Menschen in die Phase des "Vegetierens" kommen. Durch ihre Werke fühlen sich die Patienten nützlich und wertvoll. Sie können sich mit ihren Mitteln ausdrücken und bis zuletzt schöpferisch tätig sein.

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Frühkindliches Trauma

Nicht jedes Ereignis, das als potenziell traumatisierendes Geschehen charakterisiert wird, muss zu einer psychischen Störung führen. Nicht die äußere, die objektive Intensität des Ereignisses löst die Störung aus, sondern die innere, die subjektive Wahrnehmung des Geschehens, d.h. die persönliche, individuelle Wirkung auf und die Bewertung und Beurteilung durch die betroffene Person. Mit Hilfe von Kunsttherapie kommt der Verstand zur Ruhe. Aus der Ruhe heraus erst ergibt sich eine Möglichkeit, sich zu spüren und anders wahrzunehmen. Er regt den Menschen an, in Kontakt mit sich und dem Körper zu treten, Emotionen zu spüren und aus sich heraus Heilungswege zu finden.